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Klicken: Die übergeordnete Ebene aufrufen Rosettanebel - eine Rose in unserer Galaxie

Der Rosettanebel (NGC2238)  ist ein diffuser Emissionsnebel mit einem
"offenen Sternhaufen" (aufgelockerte Sterngruppe) im Sternbild Einhorn,
lat. "Monoceros". Für das menschliche Auge ist er unsichtbar, weil er
ziemlich ausgedehnt, gleichzeitig aber sehr lichtschwach ist. Allenfalls
kann man ein sehr schwaches, farbloses Glimmen um die direkt in seinem
Zentrum liegenden Sterne erahnen.

Aufnahmedaten: Canon EOS 5D Mark 4 • Canon 300mm + TC 1.4x = 420mm@f/4.0 • Zeit: 75 min (150x30s)
Bildbearbeitung unter Linux: Siril + StarTools
Die Kamera war nicht astromodifiziert, fotografiert wurde im Spektrum des sichtbaren Lichts.

Auch ein Fernglas oder Teleskop kann die Farben dieses Nebels nicht sichtbar
machen - sie treten nur auf Fotos und auch dann erst nach sehr langen
Belichtungszeiten aus der Dunkelheit des Weltalls hervor.

Meine Kamera (Canon EOS 5D4) kann zwar sehr gut mit schwachem Licht
und Dunkelheit umgehen, dafür ist sie bekannt. Sie ist aber ziemlich "blind"
für das tiefe, langwellige Infrarot solcher Gasnebel, das man dazu
beim Fotografieren einfangen müsste. Das gelingt leicht mit einer Kamera,
bei der der werkseitig vor dem Sensor angebrachte "Infrarot-Sperrfilter"
entfernt wird. Es gibt einige Dienstleiser im Deutschen Sprachraum, die
eine entsprechende Sensor-Umrüstung anbieten.

Klicken: Zum Seitenanfang Eine frühere Aufnahme des Rosettanebels

Die in diesem Bild verwendete Kamera ist nicht "astromodifiziert", sondern
noch im Originalzustand. Deshalb drängen sich hier die unzähligen Sterne
dieses Milchstraßen-Abschnitts in den Vordergrund, die ja alle im Spektrum
des uns vertrauten "sichtbaren Lichts" leuchten und deshalb ziemlich
problemlos mit jeder gängigen Kamera fotografiert werden können.

Der Rosettanebel "versinkt" im Sternenmeer und wirkt weniger eindrucksvoll,
weil seine schönen und farbenprächtigen Gaswolken durch den serienmäßig
am Kamera-Sensor angebrachten IR-Sperrfilter kaum "gesehen" werden können.

Aufnahmedaten: Canon EOS 5D Mark 4 • Canon EF 75-300mm F=300mm@f/5.6 • Zeit: 14 min (21x40s)
Bildbearbeitung unter Linux: Siril + StarTools
Die Kamera war nicht astromodifiziert, fotografiert wurde im Spektrum des sichtbaren Lichts.

Dieses schon zwei Monate früher aufgenommene Bild veranschaulicht gut,
wie sehr sich die schiere Menge der Sterne unserer Milchstraße aufgrund
der langen Belichtungszeit in den Vordergrund drängt.

Das durch den IR-Filter handelsüblicher Kamera-Sensoren stark gedämpfte,
tiefrote Licht solcher Gasnebel wird nur nach Langzeitbelichtungen sichtbar.
Daher erscheinen sogar die schwächsten Sterne hell im Vordergrund, während
die Farbfülle und Ausdehnung des Nebels nur ansatzweise zu sehen ist.

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Siehe auch: ⇾ Gasnebel im Sternbild Orion

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graukeil

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